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Unsere Arbeitswelten

Wenn ein Gebäude in Betrieb geht, pflegt Firmengründer und Geschäftsführer Helmut Schmid immer zu sagen: „Ein Gebäude wird seiner Bestimmung übergeben!“ Die Bestimmung ist, dass Menschen an diesem Ort zusammenkommen, ihre Arbeit verrichten, aber diesen Ort auch nutzen, um im Kreise der Kolleginnen und Kollegen die soziale Gemeinschaft zu erleben. Die Mission war es – für diese gemeinsamen Stunden – die ideale Umgebung, die idealen Voraussetzungen zu schaffen.

Ein Gebäude, viele Geschichten − Auf Wegen, Wiesen und Almen

Bundesweit verursacht die Bau- und Immobilienbranche einen sehr wesentlichen Eingriff in unser größtes Gut – die Natur. Aus diesem Grund und damit wir dies bei unserem täglichen Handeln nicht vergessen, haben wir die Natur mit dem Bergwelten-Motto „Auf Wegen, Wiesen und Almen“ zum Leitgedanken unseres Gebäudes gemacht.

Wer als Gast oder Mitarbeiter:in zur GVG kommt, soll gleich beim Betreten des Gebäudes merken, dass er sich an einem besonderen Ort befindet und in eine besondere Welt eintaucht. Deshalb haben wir uns für unser Foyer das Motto des „Steinernen Meeres“ überlegt – eine große Fläche mit viel Naturstein und mit dem Empfang und den beiden Sitzbereichen als „Schollen“ innerhalb dieser Fläche. Filz-Schollen an der Wand bilden auch die Einrahmung für die Info-Displays, hinterlegt mit einer blau-türkisen Farbe. Damit wollen wir eines der wichtigsten Naturelemente aufgreifen – das Wasser.

Nicht weit vom Foyer, nur kurz durch den Flur, liegt unsere essAlm. Die essAlm ist der Ort, an dem wir ein gutes, warmes Essen bekommen und uns zwischendurch mit Kaffee und Snacks versorgen können. Sie ist außerdem ein Ort der Begegnung − nicht nur mit den eigenen Kolleg:innen, sondern auch mit denen der Deutschen Bahn und der Bundespolizei.

Die Wege durch unsere Arbeitswelten sind ebenfalls durch die Bergwelten geprägt. Diejenigen, die sich die meiste Mühe machen, also die „Bergsteiger“ unter uns, sollen den tollen Ausblick haben, deswegen liegen die Treppenhäuser an den Fenstern.

Das, was einen in den Bergen nach oben transportiert, sind die Gondeln. Wenn man dort hinausschaut, sieht man eine Bergsilhouette und den sich verfärbenden Himmel. Genau dieses Panorama wird in unseren Aufzügen nachgebildet. Oben angekommen wartet die Bergstation, unser Willkommensbereich.

 

Das Ganze wird noch ergänzt durch eine ganz besondere Beleuchtung. Unsere Lichtschienen an der Decke sind auch entsprechend geschlungen und eine Analogie zu den verschlungenen Wegenetzen, die sich durch die Berge ziehen. Eine Besonderheit bietet noch die Bergwiese, unser Besprechungsraumzentrum. Hier besteht die Möglichkeit, Besucher:innen durch eine farbliche Lichtschiene in das richtige Besprechungszimmer zu leiten.

Wenn wir dann in die einzelnen Etagen der GVG kommen, fällt uns auf, dass es Wege und Wiesen gibt. In der Natur gibt es keine rechten Winkel, deswegen sind auch hier die Wege „krumm“ und schlängeln sich durch die Arbeitswelten, fransen nach links und rechts aus und gehen über in die Wiesen, wo die Kolleg:innen ihren Platz finden.

Die Arbeitsflächen wurden individuell auf die einzelnen Abteilungen abgestimmt und sind in einem gemeinsamen kreativen Prozess nach den Wünschen und Vorstellungen der Mitarbeiter:innen entstanden. Diese Individualität und Flexibilität spiegelt sich in den verschiedenen Arbeitsbereichen wider. Gruppenbüros, geschlossene Büroräume, Rückzugs- und Kreativräume bieten Möglichkeiten für jeden Arbeitstyp, ob für das zurückgezogene, konzentrierte Arbeiten oder für den kreativen Prozess in der Gemeinschaft.

Arbeitsstätten sind heutzutage Begegnungsorte. Dafür haben wir in unseren neuen Arbeitswelten die Almen auserkoren. Zwischen den einzelnen Abteilungen und ganz bewusst keiner Abteilung zugeordnet, finden sich zum einen die Teeküchen, zum anderen die Besprechungsräume und -gelegenheiten. Hier sollen sich die Kolleg:innen untereinander austauschen können. Die Almen haben wir jeweils unter ein Jahreszeiten-Motto gestellt. Damit wollen wir darauf hinweisen, wie sich die Jahreszeiten verändern, insbesondere in Zeiten des Klimawandels.

Das Heidi-Dorf, in dem sich ein Teil der Geschäftsführung befindet, hat ganz bewusst diesen Namen, weil es ein Ort ist, wo sich – wie in einem Bergdorf die Hütten – alles um einen zentralen Punkt gruppiert. Das ist ein großer Tisch in der Mitte, der sogenannte Brunnentisch, an dem wir zusammenkommen und miteinander sprechen – und zwar auch mit anderen Kolleg:innen, die durch das Dorf kommen und den Austausch suchen.

Die sogenannten Family-Boards gibt es in allen Abteilungen. Hier sollen Dinge ihren Platz finden, die sonst nur auf den Schreibtischen stehen: persönliche Erinnerungen an einen schönen Urlaub, an die Familie und all die anderen Dinge, die uns neben der Arbeit Freude bereiten. Der Gedanke ist auch hier, den Austausch zwischen den Kolleg:innen zu fördern und Gemeinsamkeiten zu finden.

Einer der geografisch am höchsten liegenden Orte in unseren neuen Arbeitswelten ist die Bergwiese. Die Bergwiese ist das Besprechungsraumzentrum der GVG, dort wo wir alle unsere Gäste begrüßen und uns mit ihnen besprechen können. Wir haben drei Räume in unterschiedlicher Größe. Für die Namensgebung haben wir drei Hütten des Deutschen Alpenvereins ausgewählt, um auf die wertvolle Arbeit des DAV hinzuweisen. Von der Bergwiese geht’s dann auch direkt auf die Dachterrasse mit Sitzbänken und Lounge Ecke, großen Sonnenschirmen und Hochbeeten fürs Urban Gardening.

 

Dieses Gebäude erzählt bereits eine Geschichte. Aber es bietet auch die Grundlage für viele weitere schöne und gute Geschichten, die in Zukunft passieren werden und die wir gemeinsam schreiben…

Fotos: Eva Jünger, 2023

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